Joblift evaluiert Angebot und Nachfrage von Stellen im Jahresverlauf

Hamburg / Berlin, 04. August 2016 – Vor rund einer Woche stellte die Bundesagentur der Arbeit die Entwicklung des Arbeits- und Ausbildungsmarkts im Juli vor und zeigte sich zufrieden: Die Arbeitslosigkeit stieg zwar leicht an, insgesamt zählte man aber rund 100.000 weniger Erwerbslose als vor einem Jahr. Die jährliche Sommerflaute auf dem Arbeitsmarkt fiel in diesem Jahr also weniger stark aus. Die Metajobsuchmaschine Joblift ging dem auf den Grund und prüfte nicht nur die Entwicklung des Stellenmarkts im Sommer, sondern im gesamten Jahresverlauf. Das Ergebnis: Von November bis Februar könnte eine Bewerbung um bis zu sechsmal vielversprechender sein als in den Sommermonaten Juli bis September.

Im Februar, November und Januar stehen die Chancen für eine erfolgreiche Bewerbung am besten

Joblift berechnete die prozentualen Anteile der monatlich ausgeschriebenen Jobs an den insgesamt 7.650.173 Stellen, die im letzten Jahr auf joblift.de veröffentlicht wurden. Um die Nachfrageseite zu beleuchten, analysierte Joblift das allgemeine Suchvolumen von Jobs auf Google auf dieselbe Art und Weise. Je ausgeprägter der Abstand beider Werte ist, desto höher sollte die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Bewerbung sein. Denn eine große positive Differenz bedeutet, dass das Angebot an verfügbaren Jobs die Nachfrage weit übersteigt. Laut dieser Analyse standen die Chancen für eine erfolgreiche Bewerbung im letzten Jahr demnach im Februar am besten. Darauf folgen gleichauf November und Januar. Die Jobsuche scheint also im Spätherbst und Winter tatsächlich erfolgreicher zu sein als im Sommer. Selbst im Dezember, dem Monat, in dem die wenigsten Stellen im Jahresverlauf veröffentlicht werden, sind die Aussichten auf einen neuen Job günstig – denn in diesem Monat konkurrieren Bewerber mit so wenigen Kandidaten wie zu keinem anderen Zeitpunkt im Jahr.

Ein Sommerloch existiert auf dem Stellenmarkt, nimmt aber im Laufe des Sommers ab

Im September suchen zwar viele Studien- und Schulabgänger nach einer Einstiegsmöglichkeit auf dem Arbeitsmarkt, allerdings scheint hier auch das Angebot an verfügbaren Stellen sehr hoch. Mit etwas Abstand folgen April, August, März und Mai. Oktober, Juni und Juli landen auf den letzten Plätzen. In diesen Monaten waren vergleichsweise wenig Stellen bei einer gleichzeitig explodierenden Nachfrage ausgeschrieben. Infolgedessen konnte man im vergangenen Jahr ein Sommerloch auf dem Stellenmarkt feststellen, das sich aber weniger im Spät- als vielmehr im Hochsommer, also Juni und Juli bemerkbar machte.

Über Joblift

Joblift ist eine Metasuchmaschine für aktuell mehr als 1.000.000 Jobs aus über 100 Partnerjobbörsen. Eine klarer User-Fokus sowie eine ausgereifte Technologie stehen im Zentrum der Produktentwicklung. Gegründet wurde das Unternehmen 2015 von Lukas Erlebach und Malte Widenka. An den beiden Standorten Hamburg und Berlin beschäftigt Joblift zurzeit ein Team von rund 20 Mitarbeitern.

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